Sport

Zwei Bronzemedaillen zum Schluss

Olympische Spiele: Skeleton

GDN - Sehr viel erfolgreicher kann ein Sportler nicht von der großen Sport-Bühne abtreten. Christopher Grotheer hat nach dem finalen Skeleton-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Italien seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er reist mit zwei Bronzemedaillen nach Deutschland zurück.
Im Mixed-Teamwettbewerb wollte er mit Jacqueline Pfeifer noch einmal eine Medaille gewinnen. Das glückte. Nur ganz knapp wurde Silber im Team-Mixed-Wettbewerb verpasst, die Bronzemedaille errungen. Es war für Grotheer die zweite Bronzemedaille in Italien. Gern hätte er zum Abschluss der Wettbewerbe Silber gewonnen, dann hätte er einen kompletten Olympia-Medaillen-Satz in seiner so erfolgreichen Laufbahn errungen, nachdem er bereits 2022 in Peking die Goldmedaille gewonnen hatte. Der Sieg in China ist sicherlich der größte Erfolg für den 33-Jährigen gewesen, der in den zurückliegenden Jahren ein Aushängeschild des deutschen Skeleton-Sports war.
Grotheer landete im Weltcup 30 mal auf einem Podiumsplatz. Ein beeindruckendes Ergebnis für den Mann, der sieben Weltmeistertitel eingefahren hat. Neben drei Einzeltiteln stehen auch vier Siege im Team-Mixed-Wettbewerb zu Buche. Die letzten Weltmeistertitel holte er sich 2024. Rund zehn Jahre zuvor war sein Stern aufgegangen, als er 2013 Junioren-Weltmeister wurde. Neben dem Olympiasieg dürfte der Gewinn des Gesamtweltcups 2022/23 der größte Erfolg für Grotheer gewesen sein, der vor den Olympischen Spielen bei den Europameisterschaften in St. Moritz noch einmal Bronze im Einzelwettbewerb gewonnen hatte.
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